Skirollerbahn kommt ins Rollen

Veröffentlicht: 4. Mai 2011 in Uncategorized

„Beharrlichkeit zahlt sich aus“, sagte der Vorsitzende des Zweckverbands zur Förderung des Wintersport-Leistungszentrums nordischer Disziplinen im Fichtelgebirge, der Warmensteinacher Bürgermeister Andreas Voit. Und so wurde mit dem ersten Spatenstich nun der Startschuss für die Bauarbeiten zur lange ersehnten Skirollerbahn gegeben.

„Manch einer mag schon nicht mehr daran geglaubt haben“, erinnerte Voit an eine lange Planungszeit. Es bedurfte allerdings vieler Vorarbeiten und vor allem Geld. Gute Ideen seien    schließlich oft am fehlenden Geld gescheitert. Um so erfreulicher sei, dass sich in Fichtelberg dank der Unterstützung der EU, der Regierung von Oberfranken, dem Amt für    Ländliche Entwicklung, dem Landratsamt, dem Ski-Club und der Gemeinde doch noch ein gutes Ende finden ließ. So flossen in das Projekt Mittel des europäischen Fonds für    regionale Entwicklung, und zur Restfinanzierung trug das Amt für Ländliche Entwicklung bei.

Dessen Chef Lothar Weber erklärte, dass seine Behörde auch den Lückenschluss bei Feld- und Waldwegen fördern könne. So sei nun ein Teil der Rollerbahn gleichzeitig ein    Stück eines Radwegs.

Findige Köpfe

Landrat Hermann Hübner sagte, „um für eine Sportstätte über eine Million auszugeben, braucht’s schon findige Köpfe“. Die Rollerbahn erhalte eine    Beschneiung und Beleuchtung, und neben dem Trainingsbetrieb sei an eine touristische Nutzung gedacht.

„Die Rollerbahn ist zwar nicht 100 Kilometer lang, aber verbindet über die Grenzen“, erinnerte Hübner aber auch nicht zuletzt an die zusätzlich zugedachte Funktion im    Prozess des Zusammenwachsens mit dem Nachbarland Tschechien.

Fichtelbergs Bürgermeister José-Ricardo Castro Riemenschneider erläuterte, dass mit dem Spatenstich das internationale Projekt eines Begegnungs- und Sportparks in Asch und    Fichtelberg weitergeführt werde. Die sportliche Betätigung schaffe eine Begegnungsebene.

Sportliches Zentrum

Der Bürgermeister begrüßte auch seine Kollegen aus Asch, Dalibor Blažek und Pavel Klepacek. Gemeinsames Training, Wettkämpfe und Austauschaufenthalte sollen neben    sportlichen auch sprachliche Entwicklungsmöglichkeiten bringen. Die Region habe sich zudem zu einem sportlichen Zentrum entwickelt.

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